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Praxis für Psychotherapie (HPG), Hypnotherapie und Coaching
Anneke Müller
Georgstraße 24
26121 Oldenburg
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Zwangsstörungen

Bei einer Zwangsstörung kommt es wiederkehrend zu unerwünschten Gedanken, Impulsen oder zwanghaften Handlungen, die den Betroffenen immer wieder stereotyp beschäftigen. Der Versuch, sich diesen Zwängen zu widersetzen, führt zu großer Angst und Anspannung.

Zwangsgedanken sind Gedanken oder Impulse, die sich immer wieder aufdrängen, obwohl der Betroffene sie als unsinnig oder übertrieben erkennt. Die Zwangsgedanken lösen unangenehme Gefühle wie Ängste, Unbehagen oder Ekel aus. Bei Zwangsimpulsen verspüren Betroffene den Impuls, Dinge zu tun oder zu sagen, die im Widerspruch zu seinem Wertesystem stehen. Eine Handlung wird noch nicht begangen. Meist versuchen die Patienten mit bestimmten Ritualen gegen die Angst anzukämpfen (z.B. mit Hilfe eines Abzählzwangs).

Zwangshandlungen sind sich wiederholende Verhaltensweisen, die oft immer gleich ablaufen müssen und zu denen sich der Betroffene gedrängt fühlt, obwohl er sie als übertrieben oder sinnlos erkennt. Ziel von Zwangshandlungen ist oft, durch Zwangsgedanken ausgelöste Ängste, Unbehagen oder Ekel zu verringern. Häufige Beispiele sind Waschzwang, Kontrollzwang, Ordnungszwang oder Wiederholungszwang.

Bleibt eine Zwangsstörung jahrelang unbehandelt, kann das Gefühl für die Sinnlosigkeit der Gedanken bzw. Handlungen verloren gehen. Es besteht eine Verheimlichungstendenz, da sich Betroffene oft für ihre Zwänge schämen.