Kontakt

Praxis für Psychotherapie, Hypnose und Coaching (nach dem Heilpraktikergesetz)
Anneke Müller
Georgstraße 24
26121 Oldenburg
Tel.: 0441 30 41 44 96

Depressive Episode

Eine depressive Episode zeigt sich unter anderem durch gedrückte Stimmung bis hin zu einem Gefühl der Gefühllosigkeit, verminderten Antrieb, Interesselosigkeit, Sinn- und Hoffnungslosigkeit, Ein- und Durchschlafstörungen, morgendliches Früherwachen, eingeschränkte Fähigkeit sich zu freuen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, starke Grübelneigung, Schuldgefühle, ein Gefühl der Wertlosigkeit, Selbstvorwürfe, beeinträchtigtes Selbstvertrauen, manchmal begleitet von Suizidgedanken.

Hinzu kommen körperliche Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, Druckgefühl auf der Brust, Schwierigkeiten beim Durchatmen und Libidoverlust.

Es gibt auch eine Form der Depression, bei der körperliche Symptome im Vordergrund stehen, die maskierte (=larvierte) Depression:

Die lavierte Depression äußert sich häufig durch Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Atembeschwerden, Herzbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden oder Unterleibsbeschwerden, typischerweise kombiniert mit Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Schlafstörungen. Die lavierte Depression wird von Allgemeinmedizinern häufig nicht als solche erkannt.

Grundsätzlich sind Depressionen gut mithilfe von Hypnotherapie oder Gesprächstherapie zu behandeln, soweit keine psychotischen Symptome wie Wahnerleben oder Halluzinationen auftreten.

In meiner praktischen Erfahrung hat sich die Kombination verschiedener Techniken (Gesprächstherapie, Hypnotherapie und verhaltenstherapeutische Elemente) bewährt.

Der Depression ähnliche Krankheitsbilder

Anpassungsstörungen

Nach entscheidenden Lebensveränderungen (wie Umzug, Elternschaft, Ruhestand) oder belastendenden Lebensereignissen (z.B. Trennung, Kulturschock, Trauerreaktion, Insolvenz) durchlaufen Betroffene einen Anpassungsprozess.

Von Anpassungsstörungen spricht man, wenn sich der Betroffene subjektiv bedrängt und emotional so beeinträchtigt fühlt, dass soziale Funktionen und Leistungen nur noch eingeschränkt funktionieren. Dabei ist nicht die objektive Schwere des Ereignisses, sondern die subjektiv vom Betroffenen empfundene Belastung entscheidend für die Krankheitsentstehung und ihren Schweregrad. Eine Anpassungsstörung hält meist nicht länger als sechs Monate an, darüber hinaus spricht man von einer längeren depressiven Reaktion.

Die Symptome einer Anpassungsstörung können sehr unterschiedlich sein, klassische Beispiele sind:

  • depressive Stimmung
  • Angst oder Sorge
  • Gefühl der Überforderung
  • Störungen des Sozialverhaltens (insbesondere bei Jugendlichen)

Im Rahmen einer Therapie werden Wege gesucht, die Gefühle zu verarbeiten, Belastungen abzubauen bzw. zu lernen, besser mit Belastungen umzugehen.

Belastungsstörungen

Sogenannte Belastungsstörungen sind akute vorübergehende Reaktionen auf schwerwiegende Ereignisse (z.B. Todesfall, Scheidung, Arbeitslosigkeit), die meistens sofort, spätestens aber innerhalb der nächsten vier Wochen auftreten. Im Allgemeinen klingt eine Belastungsstörung innerhalb von Stunden oder Tagen ab.

Symptome einer Belastungsstörung:

  • Angst, Herzrasen, Schwitzen
  • Gefühl der Betäubtheit, die dann übergeht in
  • Rückzug oder
  • Überaktivität

Grundsätzlich sind Anpassungsstörungen und akute Belastungsstörungen gut mithilfe einer Hypnotherapie oder Gesprächstherapie zu behandeln.

Posttraumatische Belastungsstörung

Posttraumatische Belastungsstörungen sind zeitlich verzögerte Reaktionen auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalen Ausmaßes, die bei fast jedem Menschen eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde (z.B. schwerer Unfall, Kriegserlebnisse, Vergewaltigung).

Typische Symptome bei Posttraumatischer Belastungsstörung:

  • wiederholtes Erleben des Traumas (Flashbacks oder Albträume)
  • Gefühl des Betäubtseins und emotionaler Stumpfheit
  • Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
  • Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber
  • Freudlosigkeit
  • Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten
  • Übererregtheit
  • übermäßige Schreckhaftigkeit
  • Schlafstörungen
  • Angst und Depression bis hin zu Suizidgedanken

Die Behandlung einer Posttraumatische Belastungsstörung gehört in die Hände eines erfahrenen Trauma-Therapeuten, da hier die Gefahr der Retraumatisierung durch eine Behandlung besteht.